Do

29

Mai

2008

...Internetjunkies wider Willen.


...sicherlich habt Ihr festgestellt, wieviel sich in den letzten Tagen hier geändert hat auf unserer Website. Wir wetten auch, dass manch einer von Euch sich gefragt hat, woher wir die Zeit und die Energie nehmen würden, mit soviel Elan und Enthusiasmus diese Homepage weiterzugestalten. Ehrlich gesagt, wissen wir es nicht genau, aber es gehört schon eine grosse Portion Idealismus dazu, die kostbare Zeit seines Lebens mit einer Website zu vergeuden, für die wir nicht entlohnt werden. Und bevor Ihr rätselt - ja, wir haben auch unsere Fulltimejobs "nebenbei", sprich mindst. eine 50 Stundenwoche. So, und nun dürft Ihr rechnen. Summa Summarum Brumm Brumm Brumm....Vergesst den Anteil des Schlafens nicht! Oi, das war haarscharf und knapp vorbei.

Wir haben gehofft, dass wir nicht zu der jungen Generation der 16-21 Jährigen gehören, die den ganzen Tag mit Ballerspielen und Internetchats verbringen. Nein, sagen wir es so: wir sind die nischenhafte kreative Form der Internetjunkies. Mit Ballerspielen haben wir selten etwas am Hut. Wir lernen als Autodidakten unglaublich viel durch das Internet, um uns für die digitale Zukunft zu wappnen gegen Cyborgs & Avatare.

Wir fallen tuto completto aus dem Rahmen der Jugendlichen und Twenties. Irgendwo dazwischen von den Statistikern vergessen, die die Jugendlichen und "weltfremden einsamen Herzen" von 25-48 Jahren mit in ihre glorreichen Statistiken einbeziehen für unnötig viel Geld. Hossa, wenn wir die nicht hätten!

Was das soziale Leben angeht, auch hier haben wir eine saloppe Antwort parat (wir tun zumindest so); irgendwo zwischen Realität und Fiktion treffen wir uns mit unseren liebenswerten Freunden oder mit unseren "Epochenbegleitern", die nichts von unserem Doppelleben wissen, sondern dieses nur einen Hauch von Ansatz erahnen. Wir lachen mit ihnen, wir trinken mit ihnen Bier, stürzen mit ihnen angetrunken die Treppe hinunter, setzen mit ihnen Visionen und Ideen kreativ um & hotten am Ende zur geilen elektro-indie-trash-dirty music ab, damit wir nicht auffliegen. Und bis jetzt ist uns unser getarntes Leben ganz gut gelungen, nur langsam wird die Luft hier oben ein wenig dünn auf dem Agentenhügel. Wir müssen aufpassen, dass sich nicht zuviele Berührungspunkte im Bekannten- und Freundeskreis ergeben.

Wir wollen noch nicht auffliegen, habt Erbarmen und lasst uns bitte ein wenig verweilen! Wir haben uns erst gerade an das Agentenleben gewöhnt,  so schön flauschig! Danken werden wir es Euch mit vielen News, Neuentdeckungen, Tipps fürs Shoppen, Ausgehen, Musik und Kokolores Intimitäten. Ehrenwort! 

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