Potpurrie

02.06.2008 - Passend zur Fussball EM 2008: Moderner Kinderhandel und die Welt jubelt zu!

Brasiliens Markt der Fußballtalente

Kinderhandel im Profifußball

Pelé, Kaká, Ronaldo - Brasilien ist zweifellos das Land mit den meisten Fußballstars. Und damit das auch so bleibt, rekrutieren windige Geschäftsleute Kinder und Jugendliche, um aus ihnen künftige Stars zu machen. Die Methoden sind zweifelhaft. Denn was zählt, ist allein das Geschäft.

Von Thomas Aders, ARD-Korrespondent, Rio de Janeiro

Fußballtalent Dunginha (Standbild) Großansicht des Bildes[Bildunterschrift:Der 13-jährige Dunginha soll Fußballstar werden - und träumt von Europa]
Dunginha hat einen Marktwert von 200.000 Euro, genauer gesagt - seine Beine. Der brasilianische Junge ist gerade mal 13 Jahre alt, doch er hat bereits einen Beruf: Fußballtalent, ein begnadeter Dribbler, antrittsstark, intelligent und schussgewaltig. "Alle, auch meine Familie, haben mich gedrängt, dribbeln zu lernen und Tore zu schießen", erzählt Cleysson Dunginha Alves. Denn er weiß: "Das Talent, das habe ich!"

Mit diesem lebenden Rohstoff werden in Brasilien Jahr für Jahr rund 100 Millionen Euro verdient. Der Export zukünftiger Ze Robertos, Könnte-mal-Kakás und potentieller Pelés hat ein doppelt so großes Volumen wie der Verkauf von Kaffee.

Die Ware "Talent": Säen, ernten, verkaufen

Carlos Roberto (Standbild) Großansicht des Bildes[Bildunterschrift:Ex-Fußballprofi Carlso Roberto will viel Geld verdienen]
Um einen Rohstoff wie den kleinen Dunginha zu veredeln und meistbietend zu verkaufen, schießen im Land des fünffachen Weltmeisters Fußballschulen aus dem Boden. Dabei liegen die Rechte nicht etwa bei den jungen Talenten selbst. Die an Dunginha zum Beispiel gehören Carlos Roberto. Der frühere Profi hat umgesattelt auf den Handel mit blutjungen Talenten. 85 Kinder aus ganz Brasilien hat er unter Vertrag, alle stammen aus armen oder ärmsten Verhältnissen.

Wie das lukrative Geschäft funktioniert, erklärt Roberto so: "Zuerst säen wir, dann ernten wir und schließlich verkaufen wir unser Produkt auf dem Markt. Direkt auf den Tisch des Verbrauchers. Unser Hauptabsatzmarkt ist Europa."

Dunginha ist derzeit eines der besten Pferdchen im Stall des Carlos Roberto. Für ein Ticket ins Paradies nach München, Mailand oder Madrid akzeptieren die Jungs alles - sogar das verhasste Krafttraining. 30 Prozent Muskelaufbau ist die Obergrenze, um die wertvollen Körper nicht zu schädigen. Ein Aufzuchtrrogramm, wissenschaftlich fundiert. Aus Hunderten von Aspiranten werden jedes Jahr nur solche Spitzentalente ausgewählt, die eine Investition lukrativ machen.

Lukrative Aufzucht: Torjäger aus Brasilien

Fußballschule in Mirassol (Standbild) Großansicht des Bildes[Bildunterschrift:Gemeinsames Essen in der Fußballschule in Mirassol]
Mirassol ist ihre neue Heimat. Hier im Bundesstaat São Paulo wurden früher Bäume geholzt, später Gold gewaschen, dann Rinder gezüchtet - und jetzt Torjäger. Mit wöchentlichem Taschengeld und vier Mahlzeiten am Tag fühlen sich die Kids in der ländlichen Tristesse bereits auf der Sonnenseite des Lebens. Doch fußballerisch gesehen befinden sich die Superstars in spe hier in der zweiten Regionalliga.

Dunginhas Ziel - und damit auch das seiner Eltern - richtet sich ausschließlich auf Europa. Vorbilder gibt es dafür genug. Sehen konnten wir sie zuletzt beim Spitzenspiel Flamengo gegen Fluminense. Den Spielern im weltberühmten Maracaná-Stadion von Rio de Janeiro fliegen die Herzen zu. Mehrere von ihnen waren sogar bereits im Ausland. Diese Helden haben es geschafft. Denn in Europa zu spielen, ist die höchste denkbare Stufe einer brasilianischen Fußballerkarriere. Dort winken Millionenverträge, dort fließen Wein und Honig.

Vom Traumziel zum Albtraum

Am Tag nach dem Spiel treffen wir bei Fluminense einen der Auserwählten mit Auslandserfahrung. Ein Spielervermittler hatte Jean Carlos an Saturn Moskau verkauft. Aber nach nicht einmal einem Jahr ist er von dort zurück nach Rio geflüchtet - gescheitert und völlig depressiv. Vertragsbrüche, Hänseleien, und die furchtbare Kälte haben ihn vertrieben. Oft hätten Schneeräummaschinen den Rasen während des Spiels freischaufeln müssen, erzählt der junge Brasilianer. Und als man ihm dann auch noch seinen Dolmetscher strich, konnte er sich mit niemandem unterhalten, es fehlte ihm die Wärme - klimatisch und menschlich.

Jean Carlos da Silva Ferreira (Standbild) Großansicht des Bildes[Bildunterschrift:Stürmer Jean Carlos da Silva Ferreira mit seiner Familie]
Douglas dos Santos (Standbild) Großansicht des Bildes[Bildunterschrift:Für Douglas dos Santos wurde das Traumziel Europa zum Albtraum]

"Ich war schon sechs Monate in Russland, als meine Familie endlich nachkam", sagt Stürmer Jean Carlos da Silva Ferreira. Seine kleine Tochter sei sofort krank geworden. "Das komplizierte Essen, die Kälte - ich hatte keinen Wagen, obwohl das im Vertrag stand, wir konnten nicht mal einen Ausflug machen. Es war furchtbar! Meine Tochter bekam eine Lungenentzündung nach der anderen."

Auch Douglas de Santos träumte von Europa. 3000 Euro Monatsgehalt hatte man ihm versprochen. Sein Vater hatte für den Flug sogar sein Auto verkauft. Doch als Douglas mit sechs anderen Spielern im Frankfurter Flughafen ankam, tauchte niemand auf. Kein Agent, kein Trainer, kein Übersetzer. Über drei Wochen vegetierten der 20-Jährige und die anderen im Terminal. Sie hatten kein Geld für den Rückflug und zu allem Übel funktionierte nicht einmal das Handy. "Ein Albtraum", sagt Douglas dos Santos. "Ich war total verzweifelt."

Brasilien als Kolonie von Spielertalenten?

Sportjournalist Dalmo Pessoa beurteilt den neuen Boom der Talentaufzucht kritisch: "Wir sind zu einer Kolonie von Spielertalenten geworden", sagt er. "Das Königreich, also der europäische Fußball, zwingt uns, einen Rohstoff von höchster Qualität zu liefern. Und dafür zahlt uns dieses 'Königreich' soviel, wie es ihm passt."

 

Quelle: www.tagesschau.de

Artikel vom 26.08.2007

MYANMAR: ein Leben nach der großen Flut [stern.de Bilderserie]

All Copyrights by © Rapport Press

Bild & Infoquelle: www.stern.de

Berlin, 13.05.2008

 

agentsONTIME:

Diese Bilder entnahmen wir aus einem zusammengeschnittenen Film von privater Hand, gefunden auf Youtube.com. Die Bildrechte sind uns nicht bekannt, da der User sie leider nicht hinterlegt hat. Wenn jemand das weiss, bitten wir um Mithilfe und um die Angabe der Quellen. 

.....mit wenigen Euros Gutes tun & sinnvoll schenken.

...aus den Federn unserer Welt.

Mach Dir keine Sorgen!

von Matthias Wevelsiep

 

Wir sollten Kinder nicht unterschätzen.Lange vor den Wahlen in Kenia war ich in Nairobi unterwegs zu einem Abendspaziergang. Ich setzte mich hin, um eine Pause zu machen, und ein kleiner Junge setzte sich neben mich. Der Junge lebte „auf der Strasse“ und wir fingen an uns zu unterhalten. „Was machst Du denn hier?“, fragte der Junge. „Nur ein kleiner Spaziergang am Abend“, antwortete ich. Der Junge schien sich über etwas Sorgen zu machen, und er sagte ernsthaft „Du solltest nicht hier sein, es ist gefährlich für Dich, nachts auf der Strasse zu sein“. Er erklärte mir, dass er selbst einen Schutzvertrag mit einem Wächter vor der Bank habe. Er bezahlt einen kleinen Betrag und darf dafür neben dem Wächter auf dem Boden schlafen: „Mach Dir keine Sorgen um mich“, sagte er, „aber Du gehst bitte zurück ins Hotel, es ist hier ja nicht sicher“.

 

In dieser Nacht lernte ich etwas darüber, wie Gesellschaften Kinder schützen wollen. Hier auf der Strasse war es der Junge, der auf mich aufgepasst hat. Und obwohl mich seine Lebensbedingungen erschütterten, denke ich jetzt auch daran, Kinder nicht zu unterschätzen - selbst dann, wenn wir sie beschützen wollen.

 

Quelle: blog.plan-deutschland.de

 

KAMPAGNEN:

TV Spots gegen das Rauchen

TV Spots gegen Kindesmissbrauch

Bundesverein zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen e.V.

Website: www.bundesverein.de

"Conny, 13" [* 18.04.1991 - † 02.09.2004] von Patrick Cernoch

...in Gedenken an alle Opfer sexueller Gewalt.

 

© PAT THE FIRST PRODUCTIONS in Zusammenarbeit mit missbraucht.de

SVV - Selbstverletzendes Verhalten

Berlin, 13.05.2008


agentsONTIME:

Auch hier kennen wir leider nicht den wahren Urheber der Bilder, da es sich bei diesen Screenshots ebenso um einen Youtube.com Film handelt. Wir hoffen, dass wir im Sinne des Urhebers handeln und mit diesen Bildern die Audienz und das Publikum erreichen, das aufgerüttelt werden soll. Es macht uns traurig und einfach nur sprachlos, zu sehen, in was für einer Welt wir leben mit sovielen Parallelwelten, die wir tagtäglich bewusst und unbewusst ignorieren. Jedes SVV hat seinen Ursprung. Verurteilt demzufolge diese Menschen bitte nicht, deren Seele ohnehin schon zerbrochen wurde, oftmals in Verbindung mit seelischem und sexuellem Missbrauch. 

 

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=cqMvq7ZGXjI

Informiert uns bitte darüber per eMail, wenn Ihr die Urheber zu den Bildern kennt. 

PETA: Lebendig gehäutet für die noble Pelzkundschaft

Berlin, 28.04.2008


agentsONTIME

Es ist beschämend, dass ein so grosses wunderschönes Land wie China mit einer so bemerkenswerten Geschichte und Tradition es im 21. Jahrtausend immernoch nicht schafft, den Tier- und Umweltschutz vor dem wirtschaftlichen Aufschwung Einhalt zu gebieten. Die alternde faschistoide Regierung, versteckt hinter dem blendenen Aspekt des Kommunismus und somit angeblich "zum Wohle des Volkes", hält das Reich der Mitte absichtlich dumm, indem es die Medien (besonders das Internet) kontrolliert & Menschenrechtler ins Gefängnis steckt und foltert. Wer einst in China in Armut geboren wurde, auf den Feldern täglich 12-14 Stunden ohne Pause ackert, sieht seine Zukunft in den boomenden Städten. Würde das Volk aufgeklärt werden können, welche Rechte es sich einholen könnte als Bürger eines Volkes von über 1 Millarde Menschen auf der ganzen Welt, so sind wir davon überzeugt, wäre das Bewusstsein der Chinesen für die Umwelt & Tierwelt mit Sicherheit nicht dort, wo es momentan eklatant zu finden ist.

 

Es ist nicht die Schuld des "kleinen Mannes", der die Tiere ohne Verständnis für den Tierschutz quält und tötet, es ist eine ganze Regierung und ein gewaltiger internationaler Wirtschaftszweig, welche die Zügel und Macht in der Hand haben durch Steuerabgaben und Subventionen, um das arme Arbeitervolk finanziell zu unterstützen. 


Das oben aufgeführte Video der Tierorganisation PETA zeigt ohne Zensur die grausame Methode der Chinesen, die Tiere bei lebendigen Leibe zu häuten, um das Pelz für die Industrie zu verarbeiten, welches am Ende der langen Kette in die reichen Länder wie Europa & die USA  gelangt. Wir wissen, dass es schmerzlich ist, dieses Video anzuschauen, aber wir bitten Euch: SCHAUT HIN! Schaut nicht weg! Nur so habt Ihr eine Vorstellung, in welchem Ausmasse die Tortur der Tiere beginnt. Leitet Euer Wissen weiter und tragt ein wenig dazu bei, dass wenigstens einigen Firmen das Handwerk gelegt wird. Wir danken Euch herzlich für Euren Einsatz! 

 

Quelle des Streams: www.peta.org

 

"Students For A Free Tibet"

Berlin, 31.03.2008

 

 

http://www.studentsforafreetibet.org

 

"Deine Stimme Gegen Armut"

 

Berlin, 31.03.2008

 

 

http://www.deine-stimme-gegen-armut.de

 

 


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